Dienstag, 17. März 2026, 19 Uhr, VHS Osnabrück, großer Saal
Der Verlust eines geliebten Menschen gehört zu den einschneidenden Erlebnissen
im Leben. Der Trauerprozess ist dabei sehr individuell und lässt sich nicht über ein
richtig oder falsch bewerten. Im Verlauf der Jahre haben sich zunehmend neue Trauerformate
entwickelt.
Auch mit Blick auf die Künstliche Intelligenz gibt es Angebote in Form von sogenannten
„Chatbots“. Dies sind KI gesteuerte Dialogsysteme, mit denen menschenähnliche
Gespräche geführt werden können – z.B. mit der Stimme der verstorbenen Person.
Die Veranstaltung widmet sich der Frage, wie Künstliche Intelligenz im Kontext von
Trauer, Abschied und Erinnerung eingesetzt wird. Michael Brendel, Studienleiter für
Digitalen Wandel und Theologie im Ludwig-Windthorst-Haus in Lingen, wird mit seiner
KI Expertise, insbesondere im pädagogischen Bereich, einen Einblick in die Welt
der KI geben. Gemeinsam mit Kathrin Rosen, Koordinatorin und Trauerbegleiterin im
Osnabrücker Hospiz, werden sie in einem offenen Dialog die unterschiedlichen Perspektiven
zusammenzuführen und einen reflektierten Austausch ermöglichen. Dabei
werden sowohl praktische Anwendungsfelder als auch ethische, emotionale und gesellschaftliche
Herausforderungen beleuchtet.
Angesprochen sind Fachkräfte aus Beratung, Pflege, Seelsorge, Bildung und Wissenschaft
ebenso wie ehrenamtlich Tätige und alle Interessierten, die sich mit neuen
Formen des Umgangs mit Verlust auseinandersetzen.
Eintritt: 9 Euro an der Abendkasse
Kartenreservierung auf der Website der VHS Osnabrück, im Osnabrücker Hospiz per
E-Mail. info@osnabruecker-hospiz.de oder telefonisch unter: 0541 / 350 55 0